Chemical Peeling: Welches Peeling für welche Haut?
Frucht-, Salicyl- oder Trichloressigsäure: Wie sich die Peeling-Tiefen unterscheiden und was sie jeweils bewirken.
„Peeling" ist ein Sammelbegriff für sehr unterschiedliche Behandlungen. Entscheidend sind Wirkstoff, Konzentration und Einwirkzeit.
Wie es wirkt
Eine abgestimmte Säurelösung löst die Verbindungen zwischen abgestorbenen Hornzellen. Die oberen Hautschichten lösen sich, darunter kommt frischere, gleichmäßigere Haut zum Vorschein. Gleichzeitig wird die Zellerneuerung angeregt.
Die Wirkstoffe im Überblick
- Fruchtsäuren (AHA) – oberflächlich, gut bei fahler Haut und feinen Fältchen
- Salicylsäure (BHA) – fettlöslich, dringt in die Poren ein, bewährt bei unreiner Haut und Akne
- Trichloressigsäure (TCA) – tiefer wirksam, bei Pigmentflecken und ausgeprägteren Fältchen
Ablauf
Zuerst beurteilen wir Hauttyp und Hautzustand und wählen Wirkstoff und Konzentration. Nach gründlicher Reinigung wird das Peeling aufgetragen und kontrolliert einwirken gelassen – ein Brennen oder Kribbeln ist dabei normal. Anschließend wird neutralisiert und die Haut beruhigt.
Danach
Je nach Tiefe ist die Haut einige Tage gerötet und schuppt leicht. Bitte nicht an der Haut zupfen – das kann Flecken hinterlassen. Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor ist in dieser Phase Pflicht.
Häufig als Serie
Oberflächliche Peelings entfalten ihre Wirkung am besten in einer Serie von mehreren Sitzungen im Abstand einiger Wochen.
Vorsicht bei dunkleren Hauttypen
Bei dunklerer Haut besteht ein höheres Risiko für Pigmentverschiebungen. Wirkstoff und Tiefe werden dann besonders vorsichtig gewählt – und manchmal raten wir zu einer anderen Methode.