Fadenlifting: Straffung ohne Operation
Wie resorbierbare Fäden das Gewebe anheben, für wen die Methode geeignet ist – und wo ihre Grenzen liegen.
Zwischen Cremes und dem operativen Facelift klafft eine Lücke. Das Fadenlifting schließt sie für einen Teil der Patientinnen und Patienten.
Das Prinzip
Feine, selbstauflösende Fäden werden unter die Haut eingebracht. Kleine Widerhaken verankern das Gewebe in einer angehobenen Position. Zusätzlich regen die Fäden über Wochen die körpereigene Kollagenbildung an – die Haut gewinnt dadurch weiter an Festigkeit.
Ablauf
Nach Analyse der Gesichtsstruktur wird der Verlauf der Fäden markiert. Die Behandlung erfolgt in lokaler Betäubung und dauert je nach Umfang etwa 30 bis 60 Minuten. Über kleinste Einstiche werden die Fäden eingebracht und das Gewebe angehoben.
Was Sie danach beachten sollten
Schwellungen, ein Spannungsgefühl oder kleine Blutergüsse sind in den ersten Tagen normal. Für etwa zwei Wochen gilt: ausladende Mimik, Sport, Sauna und Zahnbehandlungen vermeiden und möglichst auf dem Rücken schlafen. Das Ergebnis hält je nach Fadentyp etwa 12 bis 18 Monate.
Für wen geeignet – und für wen nicht
Gut geeignet ist die Methode bei beginnender bis mittlerer Erschlaffung von Wangen, Kinnlinie und Hals. Bei ausgeprägtem Hautüberschuss stößt sie an ihre Grenzen; dann führt ein operatives Lifting zu einem besseren und dauerhafteren Ergebnis.
Ehrliche Beratung gehört dazu
Nicht jede Patientin und jeder Patient profitiert von einem Fadenlifting. Wir sagen Ihnen offen, wenn eine andere Methode – oder auch keine Behandlung – die sinnvollere Entscheidung ist.