Fett-Weg-Spritze: was die Injektionslipolyse leisten kann
Für kleine, hartnäckige Fettpolster – und ausdrücklich nicht zur Gewichtsreduktion. Ablauf, Ergebnis und Grenzen.
Die Injektionslipolyse hat einen klar umrissenen Einsatzbereich. Innerhalb dieser Grenzen funktioniert sie gut – außerhalb enttäuscht sie zwangsläufig.
Das Prinzip
Eine Wirkstofflösung wird direkt in das Fettgewebe injiziert. Sie löst die Membran der Fettzellen auf; der Inhalt wird verflüssigt und über den Stoffwechsel abtransportiert.
Wofür sie geeignet ist
- Doppelkinn – das mit Abstand häufigste und dankbarste Areal
- kleine Fettpolster an Flanken, Bauch oder Oberschenkelinnenseite
- Bereiche, die auf Sport und Ernährungsumstellung nicht ansprechen
Wofür sie nicht geeignet ist
Die Behandlung ist keine Methode zur Gewichtsreduktion und kein Ersatz für eine Fettabsaugung bei größeren Volumina. Bei ausgeprägtem Übergewicht ist sie nicht sinnvoll.
Ablauf
Nach Beurteilung der Problemzone wird das Areal markiert und die Lösung mit sehr feinen Nadeln in einem gleichmäßigen Raster injiziert. Je nach Areal dauert das 20 bis 40 Minuten.
Was danach normal ist
Schwellung, Druckgefühl, Rötung und Berührungsempfindlichkeit sind ausdrücklich Teil der Wirkung – es handelt sich um eine gewollte Entzündungsreaktion. Diese Zeichen klingen über einige Tage ab. Planen Sie die Behandlung nicht unmittelbar vor einem wichtigen Termin.
Wie viele Sitzungen
In der Regel zwei bis vier Sitzungen im Abstand von sechs bis acht Wochen. Das Endergebnis zeigt sich einige Wochen nach der letzten Behandlung.
Dauerhaft – unter einer Bedingung
Behandelte Fettzellen kommen nicht zurück. Bei deutlicher Gewichtszunahme vergrößern sich jedoch die verbliebenen Zellen. Das Ergebnis hält also bei stabilem Gewicht.