Fett-Weg-Spritze: was die Injektionslipolyse leisten kann
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Fett-Weg-Spritze: was die Injektionslipolyse leisten kann

Beitrag von Dr. Katja Schindler · Dermatologie

Für kleine, hartnäckige Fettpolster – und ausdrücklich nicht zur Gewichtsreduktion. Ablauf, Ergebnis und Grenzen.

Die Injektionslipolyse hat einen klar umrissenen Einsatzbereich. Innerhalb dieser Grenzen funktioniert sie gut – außerhalb enttäuscht sie zwangsläufig.

Das Prinzip

Eine Wirkstofflösung wird direkt in das Fettgewebe injiziert. Sie löst die Membran der Fettzellen auf; der Inhalt wird verflüssigt und über den Stoffwechsel abtransportiert.

Wofür sie geeignet ist

Wofür sie nicht geeignet ist

Die Behandlung ist keine Methode zur Gewichtsreduktion und kein Ersatz für eine Fettabsaugung bei größeren Volumina. Bei ausgeprägtem Übergewicht ist sie nicht sinnvoll.

Ablauf

Nach Beurteilung der Problemzone wird das Areal markiert und die Lösung mit sehr feinen Nadeln in einem gleichmäßigen Raster injiziert. Je nach Areal dauert das 20 bis 40 Minuten.

Was danach normal ist

Schwellung, Druckgefühl, Rötung und Berührungsempfindlichkeit sind ausdrücklich Teil der Wirkung – es handelt sich um eine gewollte Entzündungsreaktion. Diese Zeichen klingen über einige Tage ab. Planen Sie die Behandlung nicht unmittelbar vor einem wichtigen Termin.

Wie viele Sitzungen

In der Regel zwei bis vier Sitzungen im Abstand von sechs bis acht Wochen. Das Endergebnis zeigt sich einige Wochen nach der letzten Behandlung.

Dauerhaft – unter einer Bedingung

Behandelte Fettzellen kommen nicht zurück. Bei deutlicher Gewichtszunahme vergrößern sich jedoch die verbliebenen Zellen. Das Ergebnis hält also bei stabilem Gewicht.

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