Laserhaarentfernung: Ablauf, Ergebnis und Grenzen
Warum mehrere Sitzungen nötig sind, welche Haartypen ansprechen – und was dauerhafte Haarreduktion realistisch bedeutet.
Die Laserhaarentfernung ist eine der häufigsten ästhetischen Behandlungen. Sie funktioniert gut – wenn die Voraussetzungen stimmen.
Wie es funktioniert
Der Laserstrahl wird vom Farbstoff (Melanin) im Haar aufgenommen und in Wärme umgewandelt. Diese Wärme schädigt die Haarwurzel, während die umliegende Haut geschont wird.
Warum mehrere Sitzungen nötig sind
Haare wachsen in Zyklen, und nur Haare in der aktiven Wachstumsphase lassen sich erreichen. Zu jedem Zeitpunkt befindet sich nur ein Teil der Haare in dieser Phase. Deshalb sind üblicherweise sechs bis zehn Sitzungen im Abstand von vier bis acht Wochen nötig.
Welche Haare ansprechen
Am besten wirkt die Behandlung bei dunklen Haaren auf hellerer Haut – der Kontrast ist entscheidend. Sehr helle, graue oder rote Haare enthalten zu wenig Pigment und lassen sich kaum behandeln. Das sagen wir vorab ehrlich, statt Sitzungen zu verkaufen, die nicht wirken können.
Ablauf
Nach einer Voruntersuchung von Haut und Haartyp wird das Areal rasiert, Sie erhalten einen Augenschutz, und der Laser wird über die Haut geführt. Die Achseln dauern nur wenige Minuten, größere Areale entsprechend länger.
Danach
Eine leichte Rötung um die Haarfollikel ist normal und klingt rasch ab. Für einige Tage gilt: kein Solarium, keine Sauna, kein intensives Sonnenbad, dazu Sonnenschutz.
Was „dauerhaft" bedeutet
Fachlich korrekt spricht man von dauerhafter Haarreduktion: Der Haarwuchs wird deutlich und langfristig reduziert. Einzelne Haare können nach Jahren zurückkehren, oft feiner und heller. Eine Auffrischung genügt dann meist.