Microneedling: Kollagen aus eigener Kraft
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Microneedling: Kollagen aus eigener Kraft

Beitrag von Dr. Katja Schindler · Dermatologie

Wie feine Nadelstiche die Hauterneuerung anstoßen, wie viele Sitzungen nötig sind und wann Microneedling nicht durchgeführt wird.

Microneedling nutzt einen einfachen Mechanismus: Die Haut repariert sich selbst – man muss ihr nur den richtigen Reiz geben.

Wie es funktioniert

Feinste Nadeln erzeugen kontrollierte Mikroverletzungen in der oberen Hautschicht. Der Körper reagiert mit seinem natürlichen Reparaturprogramm und bildet vermehrt Kollagen und Elastin. Das Ergebnis ist ein festeres, gleichmäßigeres Hautbild.

Wobei es hilft

Ablauf

Die Haut wird gereinigt und mit einer Betäubungscreme vorbereitet. Anschließend wird das Gerät gleichmäßig über das Behandlungsareal geführt. Je nach Fläche dauert die Sitzung 30 bis 60 Minuten. Zum Abschluss tragen wir ein beruhigendes Serum auf – die geöffneten Kanäle verbessern dessen Aufnahme deutlich.

Danach

Direkt nach der Behandlung ist die Haut gerötet, ähnlich einem leichten Sonnenbrand. Das klingt meist in ein bis zwei Tagen ab. Für einige Tage gilt: kein Sport, keine Sauna, kein Solarium – und konsequenter Sonnenschutz.

Wie viele Sitzungen?

Für ein sichtbares Ergebnis sind meist drei bis sechs Sitzungen im Abstand von etwa vier Wochen nötig. Der Aufbau von Kollagen braucht Zeit; das Endergebnis zeigt sich erst nach einigen Monaten.

Wann nicht behandelt wird

Bei akuter Akne mit entzündlichen Pusteln, bei Infektionen oder offenen Stellen im Behandlungsareal sowie bei bestimmten Hauterkrankungen verschieben wir die Behandlung.

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