Muttermale richtig beobachten: die ABCDE-Regel
Mit fünf einfachen Kriterien können Sie Veränderungen an Muttermalen selbst erkennen – und wissen, wann ein Termin sinnvoll ist.
Die ABCDE-Regel ist eine einfache Merkhilfe, um auffällige Muttermale zu erkennen. Sie ersetzt keine ärztliche Untersuchung, hilft aber dabei, Veränderungen früh zu bemerken.
Die fünf Kriterien
- A wie Asymmetrie – die beiden Hälften des Mals sehen unterschiedlich aus
- B wie Begrenzung – der Rand ist unscharf, ausgefranst oder unregelmäßig
- C wie Colour (Farbe) – mehrere Farbtöne in einem Mal, etwa braun, schwarz, rötlich
- D wie Durchmesser – größer als etwa 5 mm oder deutlich wachsend
- E wie Entwicklung – das Mal verändert sich über Wochen und Monate
Das wichtigste Kriterium ist die Veränderung
Ein Mal, das seit Jahren unverändert aussieht, ist meist unbedenklich. Aufmerksam werden sollten Sie, wenn sich etwas verändert – in Größe, Farbe, Form oder Oberfläche.
Das „hässliche Entlein"
Achten Sie zusätzlich auf Male, die sich deutlich von allen anderen unterscheiden. Die meisten Menschen haben einen eigenen „Muttermal-Typ"; ein Mal, das aus der Reihe fällt, verdient eine Kontrolle.
So gehen Sie beim Selbstcheck vor
Nehmen Sie sich einmal im Monat bei gutem Licht Zeit. Arbeiten Sie systematisch: Gesicht und Kopfhaut, Hals und Schultern, Arme samt Handrücken und -flächen, Brust und Bauch, Rücken mit Handspiegel oder Hilfe, Beine, Fußsohlen und Zehenzwischenräume.
Im Zweifel lieber einmal zu viel
Eine kurze Kontrolle bringt Klarheit und kostet wenig Zeit. Wenn Sie unsicher sind, vereinbaren Sie einen Termin – das ist immer die bessere Entscheidung als abzuwarten.