PRP-Behandlung: Was hinter der Eigenbluttherapie steckt
Plättchenreiches Plasma aus dem eigenen Blut – wie die Aufbereitung funktioniert und wo die Methode eingesetzt wird.
Bei der PRP-Behandlung wird ein Bestandteil des eigenen Blutes zur Hautregeneration genutzt. Der Reiz der Methode: Es kommt kein Fremdstoff zum Einsatz.
Was PRP bedeutet
PRP steht für plättchenreiches Plasma. Blutplättchen enthalten Wachstumsfaktoren, die bei der Wundheilung eine zentrale Rolle spielen. Genau diese Fraktion wird konzentriert und in die Haut eingebracht.
Ablauf
Nach einer kleinen Blutabnahme wird das Blut etwa zehn Minuten zentrifugiert, bis sich das plättchenreiche Plasma abgetrennt hat. In dieser Zeit bereiten wir die Haut vor. Anschließend wird das Plasma mit feinen Nadeln eingebracht – oft in Kombination mit Microneedling. Der Termin dauert insgesamt etwa 45 bis 60 Minuten.
Einsatzgebiete
- Auffrischung des Hautbildes im Gesicht, am Hals und am Dekolleté
- feine Fältchen und nachlassende Spannkraft
- unterstützend bei bestimmten Formen von Haarausfall
Danach
Leichte Rötungen und Schwellungen klingen üblicherweise innerhalb von ein bis zwei Tagen ab. Am Behandlungstag sollten Sie auf Sport, Sauna und Make-up verzichten. Empfohlen werden meist drei Sitzungen im Abstand von vier bis sechs Wochen.
Realistische Erwartungen
PRP verbessert Hautqualität und Frische. Es ersetzt kein Lifting und schafft kein neues Volumen. Wer das erwartet, wird enttäuscht – wer eine natürliche Auffrischung sucht, ist gut aufgehoben.
Wann nicht behandelt wird
Bei Blut- und Gerinnungserkrankungen, unter Blutverdünnung sowie in Schwangerschaft und Stillzeit ist die Behandlung nicht geeignet.