Warzen: Warum Geduld zur Behandlung gehört
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Warzen: Warum Geduld zur Behandlung gehört

Beitrag von Dr. Katja Schindler · Dermatologie

Wie Warzen entstehen, welche Verfahren es gibt – und warum die Diagnose vor der Behandlung steht.

Warzen sind harmlos, aber hartnäckig. Wer die Behandlung zu früh abbricht, beginnt meist von vorn.

Wie sie entstehen

Warzen werden durch humane Papillomviren (HPV) verursacht, die über kleinste Hautverletzungen eindringen. Feuchte Umgebungen wie Schwimmbäder und Umkleiden begünstigen die Ansteckung, ebenso eine geschwächte Immunabwehr.

Die häufigsten Formen

Erst die Diagnose

Nicht jede raue Stelle ist eine Warze. An der Fußsohle wird ein Hühnerauge häufig verwechselt, und an lichtexponierter Haut können Veränderungen dahinterstecken, die eine andere Behandlung brauchen. Deshalb beurteilen wir zuerst – bei Bedarf mit dem Auflichtmikroskop.

Behandlungsmöglichkeiten

Warum es dauert

Mehrere Sitzungen im Abstand von zwei bis drei Wochen sind die Regel, an Händen und Füßen oft mehr. Die Hornschicht ist dort dick, und das Virus sitzt tief. Konsequenz ist wichtiger als die Wahl des Verfahrens.

Ansteckung vermeiden

Nicht kratzen, eigene Handtücher verwenden, in öffentlichen Bädern Badeschuhe tragen und die Stellen trocken halten.

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